Presse-Echo vom Mai 2004

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Artikel aus der Mittelbayerischen Zeitung Regensburg vom Mai 2004 - Text und Foto: Hueber-Lutz

Nur Schumachers Ferrari ist schöner
Das neue Löschfahrzeug der Graßlfinger Feuerwehr erhielt den kirchlichen Segen


GRASSLFING (lhl). Ein neue Haus, ein neues Auto - die Feuerwehr Graßlfing ist bestens gerüstet. Die Geistlichen Thomas Schwarz und Andreas Giehrl segneten das neue Löschfahrzeug. Blumengeschmückt stand das Objekt vor der Fahrzeughalle und ließ sich von den Gästen bestaunen.

In Zeiten leerer kommunaler Kassen wird auch in Pentling die Diskussion um den Ausrüstungsbedarf der Feuerwehren seit einiger Zeit heftig geführt. Die Botschaft anlässlich der Segnung war deutlich und sie kam von allen Seiten: Die technische
Ausrüstung der Feuerwehren ist die notwendige Ergänzung zur Einsatzbereitschaft der Dienst tuenden Männer und Frauen. Das technische Gerät ist aber auch "Ansporn für die Kräfte der Feuerwehr, besonders für die Jugend", so Kreisbrandinspektor Gewald Friedl. Pfarrer Schwarz wurde noch deutlicher: "Das Auto ist auch Wertschätzung Ihrer Arbeit", betonte er und appellierte an die Graßlfinger Wehr: "Helfen Sie mit, dass auch die anderen Feuerwehren der Kommune diese Wertschätzung deutlich erfahren können."
Kommandant Josef Eder lobte das mit der Firma Furtner und Ammer
ausgetüftelte Innenleben des FSF. Vier Atemschutzgeräte, ein Hochdruck-Löschgerät, ein Lichtmasten, sowie eine Sonderausrüstung für die Technische Hilfeleistung befinden sich unter anderem in dem Fahrzeug.
Bürgermeister Albert Rummel bezifferte die Kosten auf 68 800 Euro und bemerkte stolz: "Der rot-weiße Flitzer sieht sogar schön aus und wird bestenfalls von Schumachers Ferrari übertroffen. Dem Kommandanten zollte er Respekt: "Ohne sein Drängen würden wir heute kein neues Fahrzeug einweihen." Der seinerseits träumt jetzt schon von einem neuen Mannschaftstransporter.